Donnerstag, 7. Januar 2016

Hello 2016.

Dieses Jahr habe ich mir eigentlich gar nicht so viel vorgenommen - und dennoch packe ich es dieses Mal so richtig an! 2016, habe ich mir vorgenommen, soll das Jahr werden, in dem ich schlichtweg zu einem besseren Menschen werden möchte. Bisher waren meine Vorsätze an Silvester "mehr lernen, Studium erfolgreich abschließen, keine Süßigkeiten mehr". Das meiste davon habe ich natürlich geschafft, aber irgendwie war es auch fast selbst verständlich den Vorsatz "Studium beenden" zu erfüllen. Ich habe mich also immer ein bisschen durchgemogelt und meine Ziele nie konkret formuliert. Das soll sich nun ändern. Ich bin voller Motivation, Tatendrang, Inspiration! Wuhu!

Das mit dem "ein besserer Mensch werden" bezieht sich sowohl auf charakterliche Züge bzw. meine mentale Einstellung, als auch auf Gesundheit und Fitness. Ich möchte dankbar sein. Dankbarkeit macht glücklich und frei, denn wir fokussieren uns darauf, was wir glücklicherweise besitzen und tun können, und nicht auf das was uns fehlt. So sieht man auch negative Erfahrungen oder mein "Nach dem Studium in der Luft hängen" als eine Fügung des Schicksals, das einen Sinn hat. Damit verbunden ist meine große Ausmist-Aktion 2016. Ich möchte mich auf die wichtigsten materiellen Dinge in meinem Leben fokussieren und alles unnötige, staubfangende, negative Erinnerungen weckende und belastende eliminieren. Der Kleiderschrank, die Tupperdosenschublade in der Küche, die Rumpelkammer im Keller und die Schublade unterm Schreibtisch müssen dran glauben. Ja, der Minimalismus-Trend hat auch mich gepackt. Ich werde zwar niemals mit nur 30 Kleidungsstücken leben können, allerdings müssen es auch nicht 300 sein. Hier möchte ich ein gutes Mittelmaß für mich finden und es auch halten.

Doch das "Cleaning" bezieht sich nicht nur auf die Wohnung und mein Hab und Gut, sondern auch auf eine gesunde Lebensweise. Ich lebe schon jahrelang vegetarisch, seit gut zwei Jahren auch zeitweise vegan, da ich Milch nicht vertrage. Jedoch esse ich ab und zu Eier, oder auch mal ganz selten eine Sahnetorte bei meiner Oma, sowie "normalen" Käse auf Pizza. In den letzten Monaten habe ich auch gut 4 Kilo zugenommen, die auf jeden Fall bis zum Sommer wieder weg müssen bzw. in Muskeln am Po umgewandelt werden sollen ;) Damit verbunden ist auch der Begriff "strong": ich will stärker werden, Muskeln aufbauen und auch selbstbewusster sein, mir nicht ständig zu viele Gedanken und Sorgen machen.




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