Am 14.Februar findet ein Mädchenflohmarkt statt, zu dem ich mich hochmotiviert angemeldet habe. Ausmisten wollte ich ja sowieso und die ganzen Teile bei Kleiderkreisel einzustellen, ist mir zu aufwändig. Perfekte Gelegenheit also, endlich mal RICHTIG auszumisten, ohne plötzlich wiederentdeckte Teile als "zieh ich bestimmt irgendwann mal wieder an" abzustempeln. Denn wenn man vielleicht noch ein paar Euro für die heiß geliebte Jeans, die leider irgendwie nicht mehr passt, bekommt, fällt es leichter, auszumisten. Mein Vorgehen war dabei radikal!
Schritt 1: Kleiderstange durchgehen und alle Oberteile/Kleider rausnehmen, die man in den letzten beiden Saisons nicht getragen hat. Das selbe in allen anderen Ablageflächen tun. Autsch.
Schritt 2: Schubladen / Regalböden mit Oberteilen, Hosen, Sportsachen, Pyjamas etc. genau durchgehen und in Abteilungen ordnen.
Ich habe drei große Schubladen unter und eine große Regalbodenfläche über der Kleiderstange. Oben liegen jetzt Grobstrickpullis, Sweater und ein Bademantel. Ganz unten habe ich Sommersachen (Kleider, Jumpsuits, weiße Rücke) in Aufbewahrungsboxen verstaut.
In den Schubladen befinden sich jetzt 1. Tops und Shirt, Crop-Tops, 2. Hosen, Leggings, Jogginghosen, Röcke, 3. Sportkleidung, Pyjamas, Tops zum Unterziehen im Winter.
Schritt 3: Den Schrank "aufhübschen" und zu einem einheitlichen Bild verhelfen. Die Kleiderstange farblich sortieren, sowie innerhalb des Farbschemas nach Kleidungsstücken (Blusen, Tops, Kleider).
Ganz oben sind hübsche Dinge, die ich sehr selten brauche, da ich dort schlecht dran komme: Hüte, ein Nackenkissen, Zeitschriften. Neben den Aufbewahrungsboxen kann man noch seine Lieblingsschuhe stellen, um das Bild abzurunden. Wichtig: einheitliche Kleiderbügel machen viel aus!
Somit war mein erster Teil des Kleiderschrank geschafft. Den mittleren Teil des 2,5 Meter-Pax teilen sich mein Freund und ich. Über seiner Hosenaufhängung ist eine weitere Kleiderstange mit meinen Businesskleidern, Sommer- bzw. Übergangsjacken und Abendkleidern. Diese habe ich nach "Thematik" geordnet. Darüber liegen auf den Regalböden unsere Badematten, sowie Bettwäsche.
Schritt 4: Unterwäsche und Socken durchgehen, dabei alles radikal ausrangieren, das zwickt, total verwaschen oder gar kaputt ist. Socken mit Löchern werden sowieso nie gestopft, weg damit. Die BHs am besten geöffnet und mit den Cups ineinander legen, sodass man alles auf einen Blick sieht. Socken teile ich in lang und kurz auf, für den Winter und für Sport / Sneakers. Hierfür eignen sich gut kleine Ordnungsboxen, Kartons oder dafür vorgesehene Ordnungshelfer mit Einätzen. Strumpfhosen haben bei mir eine eigene Abteilung, da ich oft Kleider und Röcke trage, sowie hautfarbene Feinstrumpfhosen zum Arbeiten benötige. Auch hier gilt bei mir: wenn sie Fäden zieht, im Schritt rutscht oder einfach unbequem war, kommt sie weg.
Schritt 5: Garderobe, Schals, Tücher, Gürtel durchgehen und genau wie oben vorgehen. Was hat man wirklich getragen, was liegt seit Jahren nur rum? Kratzt der Schal? Weg damit.
Schritt 6: Meine ausrangierte Kleidung liegt auf einem riesigen Haufen. Wie bringt man hier System rein? Am besten ordnet man nach Verwendungszweck: die Kleidung, die man nicht mehr verkaufen kann (z.B. ausgeleierte Leggings, Unterwäsche, kaputte Socken) kommen in die Altkleidersammlung. Bei H&M kann man z.B. auch defekte Textilien abgeben, da sie recycelt werden, und bekommt dafür einen 15%-Gutschein. Gut erhaltene Teile, z.B. schlichte, verwaschene Pullis, kann man in Flüchtlingsheimen oder beim Roten Kreuz spenden. Ausgefallene, modische Teile, Partykleider, Tops etc. eigenen sich gut für den Mädchenflohmarkt. Wenn man es dort auch nicht los wird, oder keine Lust auf Verkaufen hat, kann man auch die Freundin fragen, ob sie noch Interesse an den Teilen hat (letzteres mache ich auch regelmäßig mit meinen Freundinnen, wenn wir unbenutzte oder für einen selbst nicht verträgliche Kosmetik loswerden möchten).
Mein Ergebnis: zwei Tüten für die Altkleidersammlung bzw. das rote Kreuz, drei Umzugskartons und eine große Tasche für den Flohmarkt, sowie eine Tragetasche mit unbenutzten (da jetzt wieder freigeworden) Kleiderbügeln. (Liegt jetzt übrigens alles bis zum Flohmarkttermin hinterm Sofa...)
Ich fühle mich befreit, habe wieder einen Überblick, kein Teil versteckt sich mehr und wird vergessen. Schon beim Sortieren kamen mir tolle neue Outfitideen...
Tipp am Rande: Am besten sollte man ausmisten, wenn man gerade gewaschen hat und sich alles frisch gebügelt im Schrank befindet, so vergisst man nichts.
Clean. Strong. Happy
Donnerstag, 7. Januar 2016
Hello 2016.
Dieses Jahr habe ich mir eigentlich gar nicht so viel vorgenommen - und dennoch packe ich es dieses Mal so richtig an! 2016, habe ich mir vorgenommen, soll das Jahr werden, in dem ich schlichtweg zu einem besseren Menschen werden möchte. Bisher waren meine Vorsätze an Silvester "mehr lernen, Studium erfolgreich abschließen, keine Süßigkeiten mehr". Das meiste davon habe ich natürlich geschafft, aber irgendwie war es auch fast selbst verständlich den Vorsatz "Studium beenden" zu erfüllen. Ich habe mich also immer ein bisschen durchgemogelt und meine Ziele nie konkret formuliert. Das soll sich nun ändern. Ich bin voller Motivation, Tatendrang, Inspiration! Wuhu!
Das mit dem "ein besserer Mensch werden" bezieht sich sowohl auf charakterliche Züge bzw. meine mentale Einstellung, als auch auf Gesundheit und Fitness. Ich möchte dankbar sein. Dankbarkeit macht glücklich und frei, denn wir fokussieren uns darauf, was wir glücklicherweise besitzen und tun können, und nicht auf das was uns fehlt. So sieht man auch negative Erfahrungen oder mein "Nach dem Studium in der Luft hängen" als eine Fügung des Schicksals, das einen Sinn hat. Damit verbunden ist meine große Ausmist-Aktion 2016. Ich möchte mich auf die wichtigsten materiellen Dinge in meinem Leben fokussieren und alles unnötige, staubfangende, negative Erinnerungen weckende und belastende eliminieren. Der Kleiderschrank, die Tupperdosenschublade in der Küche, die Rumpelkammer im Keller und die Schublade unterm Schreibtisch müssen dran glauben. Ja, der Minimalismus-Trend hat auch mich gepackt. Ich werde zwar niemals mit nur 30 Kleidungsstücken leben können, allerdings müssen es auch nicht 300 sein. Hier möchte ich ein gutes Mittelmaß für mich finden und es auch halten.
Doch das "Cleaning" bezieht sich nicht nur auf die Wohnung und mein Hab und Gut, sondern auch auf eine gesunde Lebensweise. Ich lebe schon jahrelang vegetarisch, seit gut zwei Jahren auch zeitweise vegan, da ich Milch nicht vertrage. Jedoch esse ich ab und zu Eier, oder auch mal ganz selten eine Sahnetorte bei meiner Oma, sowie "normalen" Käse auf Pizza. In den letzten Monaten habe ich auch gut 4 Kilo zugenommen, die auf jeden Fall bis zum Sommer wieder weg müssen bzw. in Muskeln am Po umgewandelt werden sollen ;) Damit verbunden ist auch der Begriff "strong": ich will stärker werden, Muskeln aufbauen und auch selbstbewusster sein, mir nicht ständig zu viele Gedanken und Sorgen machen.
Das mit dem "ein besserer Mensch werden" bezieht sich sowohl auf charakterliche Züge bzw. meine mentale Einstellung, als auch auf Gesundheit und Fitness. Ich möchte dankbar sein. Dankbarkeit macht glücklich und frei, denn wir fokussieren uns darauf, was wir glücklicherweise besitzen und tun können, und nicht auf das was uns fehlt. So sieht man auch negative Erfahrungen oder mein "Nach dem Studium in der Luft hängen" als eine Fügung des Schicksals, das einen Sinn hat. Damit verbunden ist meine große Ausmist-Aktion 2016. Ich möchte mich auf die wichtigsten materiellen Dinge in meinem Leben fokussieren und alles unnötige, staubfangende, negative Erinnerungen weckende und belastende eliminieren. Der Kleiderschrank, die Tupperdosenschublade in der Küche, die Rumpelkammer im Keller und die Schublade unterm Schreibtisch müssen dran glauben. Ja, der Minimalismus-Trend hat auch mich gepackt. Ich werde zwar niemals mit nur 30 Kleidungsstücken leben können, allerdings müssen es auch nicht 300 sein. Hier möchte ich ein gutes Mittelmaß für mich finden und es auch halten.
Doch das "Cleaning" bezieht sich nicht nur auf die Wohnung und mein Hab und Gut, sondern auch auf eine gesunde Lebensweise. Ich lebe schon jahrelang vegetarisch, seit gut zwei Jahren auch zeitweise vegan, da ich Milch nicht vertrage. Jedoch esse ich ab und zu Eier, oder auch mal ganz selten eine Sahnetorte bei meiner Oma, sowie "normalen" Käse auf Pizza. In den letzten Monaten habe ich auch gut 4 Kilo zugenommen, die auf jeden Fall bis zum Sommer wieder weg müssen bzw. in Muskeln am Po umgewandelt werden sollen ;) Damit verbunden ist auch der Begriff "strong": ich will stärker werden, Muskeln aufbauen und auch selbstbewusster sein, mir nicht ständig zu viele Gedanken und Sorgen machen.
Abonnieren
Posts (Atom)